Einleitung
Der Film „Twisters“ aus dem Jahr 2024 erzählt die Geschichte der Storm Jägerin Kate Carter, gespielt von Glen Powell, die nach einem traumatischen Erlebnis, bei dem sie Freunde verloren hat, ihrer Leidenschaft für das Jagen von Tornados den Rücken gekehrt hat. Als sie Jahre später in ihre Heimatstadt zurückkehrt, trifft sie auf Tyler Owens (Dylan O’Brien), einen Sturmjäger, der eine unkonventionelle Gruppe von Tornado-Fängern, die „Tornado Wranglers“, anführt.
Kate schließt sich am Ende den Tornado Wranglers an
Anfangs hält Kate Tyler und seine Freunde für eine Gruppe von Hinterwäldlern, die ihr Leben für den Nervenkitzel riskieren. Doch je mehr Zeit sie mit ihnen verbringt und ihre Leidenschaft für das Jagen von Tornados entdeckt, desto mehr sympathisiert sie mit der Gruppe, besonders mit Tyler. Kate überwindet schließlich ihre Ängste, rettet eine ganze Stadt vor einem Tornado und findet damit auch ihre eigene Leidenschaft für das Sturmjagen wieder. Am Ende verlässt sie den Flughafen gemeinsam mit Tyler, statt nach New York zurückzukehren. Dies deutet darauf hin, dass Kate nun endgültig zu den Tornado Wranglers gehört und mit Tyler nicht nur beruflich, sondern auch privat zusammenarbeiten wird.
Warum küssen sich Kate und Tyler am Ende nicht?
Obwohl die Chemie zwischen Kate und Tyler von Anfang spürbar ist, liegt der Fokus des Films nicht auf der romantischen Beziehung der beiden. Stattdessen geht es um Kates Trauma und ihre Reise, ihre Leidenschaft fürs Sturmjagen wiederzufinden. Ein Kuss am Ende hätte von dieser zentralen Message abgelenkt. Wie Regisseur Lee Isaac Chung erklärte, wurde eine Kiss-Szene zwar gedreht, aber bewusst herausgeschnitten. Chung sieht Kate als Tornado – unberechenbar und mit offenem Ende. Entsprechend bleibt auch Kates und Tylers Beziehung ungewiss, was die Vorstellungskraft der Zuschauer anregen soll.
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