Treasure Island

Treasure Island, Kalifornien, ist eine künstlich aus dem Schutt des großen Erdbebens von 1906 aufgeschüttete Insel mitten in der San Francisco Bay. Der Bau wurde subventioniert von der amerikanischen Regierung, die sich diese künstliche Insel als Flughafen für Flugboote der Pan American zunutze machen wollte. Nach der Weltausstellung interessierte sich jedoch die Navy für Treasure Island und wollte dort einen Marinestützpunkt errichten. Im Gegenzug erhielt die Stadt San Francisco eine alte Air Base zugesprochen, auf deren Gelände dann der heutige Flughafen von San Francisco errichtet wurde. Inzwischen befindet sich die Insel wieder im Besitz des Staates Kalifornien. Die Wohnungen der ehemaligen Marinesoldaten dienen heute Studenten und anderen, der finanziellen Unterschicht angehörenden Bürger als preiswerte Wohnmöglichkeit.

Die Insel diente als Drehort für eine Reihe von Kinofilmen, darunter auch „Flubber“ und „Der 200 Jahre Mann“. Besonders bekannt aber wurde Treasure Island durch „Indiana Jones und der letzte Kreuzzug“. Dies ist der dritte Teil der Indianer-Jones-Reihe, mit Harrison Ford und Sean Connery in den männlichen Hauptrollen. Die Szene mit dem Abflug des Zeppelin wurde hier am Treasure Island Museum gedreht und nicht, wie viele Kinozuschauer glaubten, in Berlin.

Quelle: Jonathan Haeber

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