R.I.P. David Warner

Paramount Pictures

Der ikonische britische Schauspieler David Warner ist im Alter von 80 Jahren gestorben. Die BBC berichtet, dass eine “Krebserkrankung” die Todesursache war.

Warners abwechslungsreiche Karriere erstreckte sich über Film, Fernsehen, Radio und Bühne, wo er zunächst für das Royal Court Theatre und dann für die Royal Shakespeare Company arbeitete.

Von dort aus wurde er zu einem zuverlässigen Darsteller auf der Leinwand, der sowohl Bösewichte als auch romantische Hauptrollen spielte, nachdem er mit einer BAFTA-nominierten Leistung für “Morgan: Ein geeigneter Fall für die Behandlung”. Obwohl er gut darin war, Bösewichte zu spielen, war er dafür bekannt, abseits des Bildschirms sehr warmherzig und mitfühlend zu sein.

Genre-Fans werden mit seiner langen Liste von Credits vertraut sein. Er war der Fotograf in “Das Omen”, das Böse in Terry Gilliams “Time Bandits”, der MCP und Sark in “TRON”, Jack the Ripper in “Time After Time”, Dr. Wrenn in “In the Mouth of Madness”, der Vollstrecker Spicer Lovejoy in James Camerons “Titanic” und Admiral Tolwyn im Film “Wing Commander”.

Weitere Filmrollen “Tom Jones”, “Straw Dogs”, “The Thirty Nine Steps”, “The French Lieutenant’s Woman”, “The Man with Two Brains”, “Teenage Mutant Ninja Turtles II: The Secret of the Ooze”, “Rasputin: Dunkler Diener des Schicksals”, “Scream 2”, Tim Burtons “Planet der Affen”, “Der schwarze Tod” und “Bevor ich schlafe”.

Warner war ein wiederkehrender “Star Trek”-Darsteller – er hatte Schlüsselrollen als Diplomat St. John Talbot in “Star Trek V: The Final Frontier” und dann die wichtigere Rolle des klingonischen Kanzlers Gorkon in “Star Trek VI: The Undiscovered Country”. Er kehrte für den Zweiteiler “Chain of Command” in “Star Trek: The Next Generation” zurück, der im Wesentlichen ein Zwei-Personen-Kammerspiel zwischen einem cardassianischen Folterknecht (Warner) und dem inhaftierten Picard (Patrick Stewart) war – was zu einer der meistgelobten Episoden der Serie führte.

Seine TV-Arbeit war ebenfalls umfangreich, wobei er immer als Stimme von Ra’s al Ghul in “Batman: The Animated Series” in Erinnerung bleiben wird. Er gewann einen Emmy für seine Arbeit in “Masada” und wurde für seine Arbeit in “Holocaust” nominiert. Er war der senile Vater in Kenneth Branaghs “Wallander”, der grausame Captain James Sawyer in “Hornblower”, der finstere Thomas Eckhardt in “Twin Peaks”, die Stimme von Jor-El in “Superman: The Animated Series”, der Erzmagier in “Gargoyles”, Dr. Frankenstein in “Toonsylvania” und viele mehr.

Im Bereich der Hörspiele war er den Fans von “Doctor Who” als Stimme der alternativen Inkarnation des Doktors in mehreren Abenteuern bekannt. Er lieh seine Stimme auch Videospielen wie “Star Wars: Force Commander”, “Baldur’s Gate II: Shadows of Amn”, “Descent 3” und dem Original “Fallout”.

Quelle: The Guardian

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