London

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Pierre Blaché from Paris, France, CC0, via Wikimedia Commons

London, die Hauptstadt Großbritanniens, zieht Jahr für Jahr Millionen von Touristen aus aller Welt an. Wer kennt sie nicht, die roten Doppeldeckerbusse, die sowohl im Linienverkehr als auch für Stadtrundfahrten eingesetzt werden? Tag für Tag lassen die Briten uns ein wenig teilhaben an ihrer Monarchie, wenn man den berühmten Wachwechsel am Buckingham Palace beobachten kann. Am Ufer der Themse steht „Golden Eye“, ein mehr als 135 m hohes Riesenrad. Bei klarem Wetter kann man von hier aus bis nach Schloss Windsor blicken. Kaum eine andere europäische Hauptstadt hat so viele unterschiedliche Sehenswürdigkeiten zu bieten wie London. Und in kaum einer anderen Stadt findet man so viele skurrile Typen wie hier. Am Speakers Corner im Hyde Park stehen Tag für Tag ganz gewöhnliche Menschen auf Holzkisten und reden sich ihren Kummer oder ihren Ärger von der Seele. London ist aber auch eine der saubersten Hauptstädte. Im Halbstundenrhytmus fahren hier Reinigungswagen über die Bürgersteige und die Grünanlagen sind so gepflegt wie kaum irgendwo anders. Das Wachsfigurenkabinett von Madame Tusseaut ist weltberühmt. Wer hier verewigt wurde, kann sich zu den bekanntesten Persönlichkeiten der Welt zählen.

Zu den aktuellsten Drehorten zählt auch The Batman, für den einige Szenen in der Hauptstadt gedreht wurden.

Big Ben

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© User:Colin / Wikimedia Commons

Eines der Wahrzeichen Londons ist Big Ben mit seinem unverkennbaren Glockenspiel, dem Westminster Schlag. Der Turm ist ca. 98 Meter hoch und befindet sich direkt am Parlamentsgebäude, dem Palace of Westminster. Bis zum Jahr 1880 beherbergte der auch als Uhrenturm bekannte Glockenturm ein Gefängnis für die Mitglieder des Parlamentes. Während des Zweiten Weltkrieges sendete BBC den Westminsterschlag von Big Ben als Erkennungsmelodie für seine Radiosendungen.

Big Ben hat in vielen Kinofilmen als Kulisse gedient. Absolut erwähnenswert ist jedoch, dass im ersten James-Bond-Film aller Zeiten – 007 jagt Dr. No – hier gedreht wurde. Die Drehorte für 007 jagt Dr. No lagen in Russland, Großbritannien und Jamaica.

Mary Poppins

Bis heute ist der Klassiker einer der beliebtesten Filme von Disney. So sehr, dass Emily Blunt derzeit Mary Poppins Returns dreht, die Fortsetzung des Meisterwerks von 1964.

Neben Dick Van Dykes furchtbarem britischen Akzent kommt in dem Film ein weiteres britisches Wahrzeichen zum Einsatz: Big Ben. In einer Szene, die fast so bekannt geworden ist wie der Film selbst, fliegt Julie Andrews’ Titelfigur mit ihrem schwarzen Regenschirm in der Hand direkt an dem Wahrzeichen vorbei.

Peter Pan

Die 50er Jahre waren für Disney eine gute Zeit. Allein in diesem Jahrzehnt wurden fünf der besten Animationsfilme veröffentlicht. Angesichts von Klassikern wie Lady and the Tramp, Alice im Wunderland und Dornröschen, die sich um die Aufmerksamkeit drängten, bedurfte es schon eines Beinahe-Meisterwerks, um die Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen.

Zum Glück bleibt Peter Pan einer der besten Filme aus dem Haus der Maus. Mit seinen atemberaubenden Animationen und einer Geschichte mit echter emotionaler Bedeutung ist er ein Muss für Eltern und Kinder gleichermaßen.

Natürlich ist die Szene, in der die Hauptfiguren auf dem Big Ben stehen und an den Zeigern des Ziffernblatts entlanggehen, eine Szene, die man auch nach dem Ende des Films nicht vergisst. Das Gegenlicht der Uhr selbst sieht fast mondähnlich aus und ist im wahrsten Sinne des Wortes atemberaubend.

Basil, der große Mäusedetektiv

Dieser von mir persönlich geliebte und weitgehend vergessene Film aus dem Disney-Katalog ist britischer als ein Teekränzchen und eine unglaublich düstere Verfilmung der Basil of Baker Street-Kinderbücher von Eve Titus.

Die Schlussszene, in der der Titelheld auf dem Big Ben gegen den schurkischen Professor Ratigan (eine Ratte, versteht sich) kämpft, ist gleichermaßen furchteinflößend und fesselnd. Es ist eine wirklich schreckliche Sequenz, die durch ihre enorme Länge noch furchtbarer wird.

Todesangst ist nicht das richtige Wort. Basil ist allein schon wegen seiner Darstellung der Königin sehenswert.

V for Vendetta

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Bild: Warner Bros

Ein wirklich unterschätzter britischer Film mit Schauspielern wie Stephen Fry und Natalie Portman. Nach dem Krieg ist London ein von einer faschistischen Regierung besetzter Polizeistaat, und ein Selbstjustizler setzt terroristische Taktiken ein, um die Unterdrücker der Welt, in der er jetzt lebt, zu bekämpfen.

Der Film ist so bombastisch, wie er klingt, und ein großartiger Film, den man sich in der Bonfire Night im Vereinigten Königreich ansehen sollte. Mit seinen beeindruckenden Spezialeffekten und der außergewöhnlichen Sequenz, in der Big Ben und die Houses of Parliament in Schutt und Asche gelegt werden, verdient der Film auf jeden Fall eine Silbermedaille.

Reign of Fire

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Bild: Touchstone Pictures

Drachen und Zerstörung. Was kann man sich mehr wünschen? Reign of Fire ist ein weiterer unterschätzter Film, der wirklich Spaß macht und mit ziemlich guten Spezialeffekten aufwartet. Christian Bale und Matthew McConaughey liefern ebenfalls großartige Leistungen ab.

Aber das Glanzstück ist die weite Landschaftsaufnahme eines völlig zerstörten Londons, das von – Sie ahnen es – Drachen umgeben ist. Die unheimlich ruhige Stadtlandschaft ist unglaublich gut inszeniert, und die hohle Hülle des Big Ben ragt über alles hinaus. Umwerfend.

James Bond – Spectre

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Bild: Screenshot James Bond Spectre, Columbia Pictures

Eine kryptische Nachricht aus Bonds Vergangenheit schickt ihn auf die Spur einer finsteren Organisation. Während M gegen politische Kräfte kämpft, um den Geheimdienst am Leben zu erhalten, deckt Bond die furchtbare Wahrheit hinter SPECTRE auf. In einigen Szene sind die Westminister Bridge und auch Big Ben zu sehen.

Waterloo Station

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Sunil060902CC BY-SA 3.0, via Wikimedia Commons

Waterloo Station, einer der Hauptbahnhöfe Londons, wurde als Kopfbahnhof gebaut und nach der berühmten Schlacht Napoleons in Belgien benannt. Seit 1848 gehört Waterloo Station nun schon zu den wichtigsten Verkehrsknotenpunkten Großbritanniens. Um den Anforderungen der modernen Verkehrstechnik gerecht zu werden, wurde neben dem alten Hauptbahnhof inzwischen Waterloo International in Betrieb genommen. Von Waterloo Station aus erreicht man jetzt noch die Vororte Londons und den Südwesten Englands. Tief unter Waterloo Station befindet sich „The Drain“ – das Abflussrohr, die älteste Untergrundbahn Londons.

2007 kam der dritte Teil der Bourne-Trilogie mit dem Titel „Das Bourne Ultimatum“ in die Kinos. In diesem dritten Teil soll die Identität Bournes aufgeklärt werden. Matt Damon brillierte auch dieses Mal wieder in der Rolle des Jason Bourne. Er trifft sich mit einem Londoner Journalisten. Diese Szenen wurden in Waterloo Station gedreht. Die Bahnhofshalle bildete die perfekte Kulisse für dieses Treffen. Aber der Reporter wird mitten in der Halle erschossen und für Jason Bourne geht die Suche nach seinem eigenen Ich weiter.

Neben dem Bourne Ultimatum wurden auch die Romantikkomödie Juliet Naked, in dem Hauptdarsteller Tucker im Bahnhof nach Annie und Jackson schaut, und Teile des Films Der ewige Gärtner dort gedreht. Auch einige Folgen des Ablegers der sehr erfolgreichen Krimiserie Law & Order, Law & Order UK hatten die Waterloo Station als Drehort.

The Mall, das ist Londons Prachtstraße. Sie beginnt am Buckingham Palace, direkt am Queen Victoria Memorial und führt zu Admirality Arch und zum Trafalgar Square. Die Mall ist auch gleichzeitig Londons Exerzierstraße. Die Queen fährt auf der Mall zum Beispiel zum Parlament. Auf der Mall gelangt man auch zum Exerzierplatz der Horse Guards. Wann immer Aufmärsche auf der Mall sind oder ein Mitglied der königlichen Familie über die Mall fährt, ist sie für den öffentlichen Verkehr gesperrt.
Gebaut wurde die Mall im 17. Jahrhundert und diente dem Adel als Spazierweg, ein Ort zum Sehen und Gesehenwerden entlang des St. James Park, auf dessen gegenüberliegender Seite sich der St. James Palast befindet. Heute bewohnt der Prince of Wales diesen Palast, der nur durch den St. James Park vom Buckingham Palast getrennt ist.

The Mall

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aurélien.CC BY-SA 2.0, via Wikimedia Commons

Abba-Fans und Kinofreunde werden sich gern an die Verfilmung des Musicals Mamma Mia erinnern. Obwohl die meisten Szenen in Griechenland gedreht wurden, war auch London ein Drehort und die englischen Pinewood-Studios waren ebenfalls beteiligt. Denn einer der mutmaßlichen Väter von Sophie ist ein britischer Investmentbänker. Meryl Streep und Pierce Brosnan spielten die Hauptrollen, in der Rolle des Londoner Bänkers Harry Bright war Colin Firth zu sehen. Und so gelangte eben auch die altehrwürdige Londoner Mall zu Filmruhm.

An der alt ehrwürdigen Mall wurden auch Szenen für den SciFi-Blockbuster Tenet, James Bond: Spectre und Ein Quantum Trost sowie den Zombie-Schocker 28 Tage später gedreht. Auch der beliebte Bär Paddington war dort schon zu Gast.

Pall Mall

Pall Mall, das ist eine der bedeutendsten Einkaufsstraßen in Londons Stadtteil City of Westminster. Große Bekanntheit erlangte Pall Mall auch dadurch, dass in dieser Straße die meisten sogenannten Gentlemens Clubs in London angesiedelt sind. Diese Herrenclubs haben eine lange Tradition und sind das, was oft ironisch mit „very British“ umschrieben wird. Frauen war der Zutritt strengstens verboten. Pall Mall verläuft parallel zur Mall und führt zum Trafalgar Square.
Einige der wichtigsten, politischen Gebäude stehen an dieser Straße. So ist hier zum Beispiel das Buckingham House zu finden, die Londoner Residenz der Herzöge von Buckingham oder auch die ehemalige Filiale der Midland Bank. 78 Pall Mall ist ein altehrwürdiges Gebäude, in dem heute exclusive Büroräume untergebracht sind. Es wurde im 17. Jahrhundert erbaut.

Bekannt wurde diese Adresse weltweit durch den James-Bond-Film „Ein Quantum Trost“ mit Daniel Craig in der Rolle des Agenten seiner Majestät 007. Ein Quantum Trost ist die direkte Fortsetzung von Casino Royal und gedreht wurde unter anderem in Italien, Österreich, Bolivien und in London, eben in 78 Pall Mall.

Tenet

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Bild: Screenshot Tenet

Das neueste Werk des Filmemachers Christopher Nolan ist ein atemberaubender Science-Fiction-Blockbuster, der eine Fantasiewelt mit populären Schauplätzen auf der ganzen Welt schafft. Eine Szene, bei der sich der Hauptdarsteller mit Sir Micahel Crosby zum Essen trifft, wurde im Reform Club an der Pall Mall in London gedreht.

Der private Club für Mitglieder öffnete 1836 seine Türen. Er bietet keine Führungen für die breite Öffentlichkeit an, aber nach vorheriger Absprache sind Gruppen an Wochentagen vormittags willkommen. Die Mindestanzahl der Besucher pro Gruppe beträgt zehn. Der Club wird für immer mit Jules Vernes In achtzig Tagen um die Welt in Verbindung gebracht werden, da er der Ort ist, an dem die Idee zu dieser unglaublichen Reise entstand und die berühmte Wette abgeschlossen wurde.

Im Reform Club wurden auch Szenen für Paddington, James Bond Ein Quäntchen Trost, Stirb an einem anderen Tag, The Crown und Sherlock Holmes gedreht.

Piccadilly Circus

Wer nicht am Piccadilly Circus war, war nicht in London. Nirgendwo sonst in der Stadt gibt es ein derartig hohes Verkehrsaufkommen und nirgendwo sonst ist die außergewöhnliche Lebendigkeit dieser Stadt besser zu spüren als hier. Riesige Werbetafeln rings um den Circus bieten eine wahre Reizüberflutung. Die Regent Street, eine der elegantesten Einkaufsstraßen in London beginnt hier. Mitten auf dem Platz steht ein Brunnen, der eine Kuriosität aufweist, die den meisten Touristen überhaupt nicht ins Auge fällte. Den Brunnen krönt eine Amorstatue, aber der Liebesgott hat offensichtlich seinen letzten Pfeil verschossen. Der Bogen ist leer.

Diese Szenerie könnte man fast als symbolisch für den Film Notting Hill betrachten, der in zu einem großen Teil in den Straßen rund um den Piccadilly Circus gedreht wurde. Julia Roberts spielt hier an der Seite von Hugh Grant die berühmte Schauspielerin Anna Scott, die sich in den Inhaber einer kleinen Londoner Buchhandlung (Hugh Grant) verliebt. Eine kleine Kuriosität am Rande: Julia Roberts wurde gebeten, als besonderer Gast bei einer Premierenfeier in einer New Yorker Buchhandlung zu erscheinen. Sie wurde dort nicht auf Anhieb erkannt und eine Dame fragte die Roberts danach, in welchen Stücken sie mitgespielt habe.

Fast & Furious 6

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Bild: Screenshot | Universal Pictures

Hobbs lässt Dominic und Brian ihre Crew neu zusammenstellen, um ein Team von Söldnern zur Strecke zu bringen: Dominic wird unerwartet auch mit seiner vermutlich verstorbenen Freundin Letty konfrontiert. Drehort für eine nächtliche Fahrt im ersten Drittel des Films wurden in London am Picadilly Circus gedreht.

Bridget Jones: Am Rande des Wahnsinns

Bridget Jones fühlt sich in ihrer Beziehung zu Mark Darcy zunehmend unwohl. Neben der Erkenntnis, dass er ein konservativer Wähler ist, muss sie sich mit einem neuen Chef, einem seltsamen Bauunternehmer und dem schlimmsten Urlaub ihres Lebens herumschlagen. In einer Szene steigt Bridget aus der U-Bahn und läuft über den Piccadilly Circus.

St. Paul’s Cathedral

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EluveitieCC BY-SA 3.0, via Wikimedia Commons

St. Paul’s Cathedral ist neben Westminster Abbey die größte Kathedrale Londons und liegt im Stadtteil City of London. Sie ist Sitz der Diözese der anglikanischen Kirche und Jahr für Jahr wird sie von Millionen von Touristen aus aller Welt besucht. Die alte Kathedrale war im Mittelalter durch einen Brand fast völlig zerstört worden. Der heutige Kirchenbau entstand im 17. Jahrhundert. 1806 wurde hier das Staatsbegräbnis von Lord Nelson zelebriert und 1981 fand hier die Trauung von Prince Charles und Lady Di statt. In der Krypta liegen zahlreiche bekannte britische Personen begraben.

Hier befindet sich auch das Grab von Thomas Edward Lawrence. Die Lebensgeschichte dieses außergewöhnlichen Mannes wurde unsterblich durch den Film „Lawrence von Arabien“ mit Peter O’Tool in der Hauptrolle. Als Geheimagent während des Ersten Weltkriegs nach Kairo geschickt freundet Lawrence sich mit Prinz Faisal und anderen Scheichs an. Seine Aufgabe sollte es sein, einen arabischen Aufstand gegen das Osmanische Reich anzuzetteln. Lawrence von Arabien wurde von den Türken gefangen genommen und gefoltert, konnte aber fliehen. T.E. Lawrence nahm im Frühjahr 1919 an der Pariser Friedenskonferenz teil. Die Zusagen, die er seinen arabischen Freunden im Auftrag der Krone gemacht hatte, wurden nicht eingehalten. Daraufhin quittierte er den Dienst und starb 1935 bei einem Motorradunfall. Lawrence von Arabien ist ein Monumentalfilm, der das Lebenswerk von Thomas Edward Lawrence ehrt.

The Flash

Ein neuer Film des DC-Universums, bei dem es sich um den kommenden Film “The Flash” handeln soll, wurde in der St. Paul’s Cathedral in London gedreht. Anspielungen auf Central City, die Heimat der Silver-Age-Version von The Flash (Barry Allen), waren auf Fahrzeugen im amerikanischen Stil zu sehen, darunter gelbe Taxis in den Straßen rund um die Kathedrale. Ein Bus mit Wonder Woman wurde gesichtet, der für den Central City Children’s Fund warb. Die Dreharbeiten für den Film, der 2022 in die Kinos kommen soll, haben Berichten zufolge im April 2021 in den Warner Bros. Studios in Leavesden begonnen. Auch in Burghley House in Lincolnshire sollen Dreharbeiten stattgefunden haben. In den Aufnahmen sind neugierige Fußgänger zu sehen, die stehen bleiben, um einen Blick auf das Geschehen und die vor der berühmten Kathedrale im Herzen der Londoner City geparkten Fahrzeuge zu werfen.

Thor: The Dark World

Als Malekith den Äther erhielt und seinen Angriff gegen die Konvergenz startete, traten in der Nähe des Ausgangspunkts der Konvergenz gravimetrische Anomalien auf, die Objekte in ein anderes Gebiet transportierten. Eine dieser Anomalien transportierte sowohl Thor als auch Malekith nach Svartalfheim, wo sie von einer Klippe stürzten. Eine andere Anomalie transportierte sie dann zurück zur Erde, wo sie in der St. Paul’s Cathedral ankamen. Ein Auto, das ebenfalls von der Anomalie erfasst wurde, prallte gegen die Kuppel der Kathedrale und beschädigte sie.

Kings Cross

Kings Cross Station ist einer der Hauptbahnhöfe der britischen Hauptstadt und liegt im Stadtbezirk Camden. Den Namen erhielt er zu Ehren von King George IV. Von hier aus verkehren Züge nach Nordost-England und nach Schottland. Eröffnet wurde der Bahnhof 1852. Die denkmalgeschützte Fassade wird heute von einem Vorbau verdeckt, der eigentlich nur als Provisorium gedacht war, nun aber schon seit fast 30 Jahren den Blick auf das Eingangsportal von Kings Cross Station verdeckt.

Bekannt wurde der Bahnhof unter anderem durch die zahlreichen Harry Potter Filme. Denn von hier aus startete der Hogwards Express, der die Zauberlehrlinge in das Internat brachte. Vom Gleis 9¾ fuhr er zu einer ganz bestimmten Stunde ab. Und nur zu dieser Stunde war das Portal in der Mauer von Kings Cross geöffnet. Mit Anlauf rasten Harry Potter und die anderen Internatsschüler durch die Mauer in eine andere Welt.

Notting Hill

Notting Hill, im Bezirk Kensington und Chelsea gelegen, grenzt an den Hyde Park und gehört damit zu den grünen Stadtteilen Londons. In Notting Hill findet seit Mitte der 60er Jahre des letzten Jahrhunderts regelmäßig die größte Freiluftveranstaltung Europas, der Notting Hill Carnival statt. Stets beginnt die Veranstaltung mit einem Wettbewerb Londoner Steelbands, wie überhaupt der karibische und afrikanische Einfluss hier sehr deutlich ist. Musikbühnen werden an allen möglichen Stellen im gesamten Stadtteil errichtet. Ebenfalls eine große Attraktion ist der bekannte Antiquitätenmarkt in der Portobello Road. George Orwell hat hier gewohnt und Cat Stevens hat Portobello Road durch seinen Song unsterblich gemacht.

Die Dreharbeiten zu dem Film Notting Hill mit Julia Roberts und Hugh Grant in den Hauptrollen verhalfen dem Stadtteil zu internationaler Bekanntheit. Aber Notting Hill war nicht der einzige Film, der in diesem Teil Londons gedreht wurde. Woody Allen drehte hier „Match Point“, einen Film über einen alternden Tennisstar, der als Tennislehrer in einem noblen Londoner Tennisklub arbeitet. Das Drehbuch stammt ebenfalls von Woody Allen und lehnt sich an Dostojewskis berühmten Roman „Schuld und Sühne“ an. Dostojewski ist einer der Lieblingsschriftsteller von Woody Allen. Beeindruckend war der Soundtrack von Matchpoint mit Opernarien von Enrico Caruso.

St Bartholomew-the-Great

St Bartholomew-the-Great ist Londons älteste Kirche. Sie wurde 1123 im romanischen Stil erbaut und ist absolut sehenswert. Jahrhundertelang wurde der Bau zweckentfremdet, unter anderem auch als Wohnhaus.

Diese wunderschöne Kirche diente unter anderem als Drehort für den Spielfilm Shakespeare in Love, einen Film, der in den Jahren 1998 bis 2000 mehr als 30 Auszeichnungen, darunter 7 Oscars, erhielt. John Madden führte Regie bei diesem Film über den jungen William Shakespeare, der von Joseph Fiennes absolut authentisch dargestellt wird.

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