Koepp spricht über Spielbergs “Blackhawk”-Status

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Vor ein paar Jahren, etwa zur Zeit des Films “Ready Player One”, gab es Berichte, dass Filmemacher Steven Spielberg eine Adaption des DC-Comics “Blackhawk” entwickelt.

In diesem Comic geht es um ein Team von Weltkriegs-Assen verschiedener Nationalitäten, das von einem geheimnisvollen Mann namens Blackhawk angeführt wird und von einer geheimen Insel aus operiert.

Das Team nahm es nicht nur mit den Achsenmächten auf, sondern auch mit Gegnern wie King Condor und Killer Shark, einer Reihe von Femme Fatales und verschiedenen fantastischen Kriegsmaschinen. Auf seinem Höhepunkt verkaufte es jedes andere Comicbuch außer Superman.

Was den Film betrifft, so hieß es, dass Spielberg zusammen mit Kristie Macosko Krieger (“West Side Story”) produzieren und auch Regie führen könnte, während sein häufiger Mitarbeiter David Koepp das Drehbuch schreiben würde.

Spielberg hat sich seither natürlich anderen Projekten zugewandt und arbeitet an seinem Film “The Fabelmans”, der noch in diesem Jahr in die Kinos kommen soll.

In einem Interview mit Collider sprach Koepp diese Woche den Status des “Blackhawk”-Films an und sagte, dass er darauf warte, dass sich die derzeitigen Veränderungen in der Führungsriege der bald entstehenden Warner Bros. Discovery beruhigen:

“Wir haben ein Drehbuch, das sehr gut ist und wir alle denken, dass es sehr gut ist. Es gab eine Menge Veränderungen im Management von Warner Bros. und ich denke, wir haben einfach darauf gewartet, dass sich das einpendelt und dass sie entscheiden, was sie mit ihrem DC-Universum machen wollen.

Natürlich hoffe ich, dass er es macht, oder wenn er nicht Regie führt, hoffe ich, dass er es produziert und jemand Großartiges Regie führt. Denn es würde sehr viel Spaß machen. Ich mag das Drehbuch sehr und ich hoffe, dass es zustande kommt. Aber wie gesagt, das ist einer dieser Filme, die $200 Millionen benötigen, also ist es ein großer Prozess, diese Wale vom Strand wegzubekommen.”

Im Gegensatz zu Marvel hat DC Films begonnen, sich von seinem Modell des geteilten Universums zu lösen, um mehr eigenständige Geschichten und Projekte zu ermöglichen. Erwarten Sie also nicht, dass dieser Film im Snyder-Universum spielt, so Koepp:

“Das wäre schwierig, weil es eigentlich 1941 oder 1940 ist. Es wäre also ein wenig knifflig. Als wir das Drehbuch entwickelten, sagten wir: ‘Hey, lasst uns einen großen Film machen. Es ist 1940, so ist es nun mal.’ Und wenn es klappt und sie in der Zukunft beschließen, alle zu vereinen, bin ich sicher, dass Zeitreisen kein Problem sein werden. Denn Comics haben eine großartige Art, solche Dinge zu regeln.”

Koepps Äußerungen lassen vermuten, dass Spielberg, wie beim fünften “Indiana Jones”, zu diesem Zeitpunkt auch einfach produzieren und einen anderen Regisseur einsetzen könnte. Vorerst bleibt das Projekt in einer Warteschleife.

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